Dezember 2016

 

Inhalt

 

Papst Franziskus:

„Die Gnade Gottes ist erchienen“ (Tit 2,11)

 

P. Andreas Hirsch FSSP:

Der römische Messkanon

 

Michael Schmitt OStR.:

Ad Orientem – Gedanken zur Zelebrationsrichtung nach Osten

 

Diakon Raymund Fobes:

Mitten in der Stadt den Menschen begegnen

 

Prof. Dr. Hubert Gindert:

Das Credo von der Selbsterlösung

 

Gerhard Stumpf:

Reformer und Wegbereiter in der Kirche Joseph Görres

 

Alexandra Maria Linder M.A.:

„Habe ich heute schon an meine Kinder gedacht?“

 

Prof. Dr. Hubert Gindert:

Anmerkungen zu „Letzte Gespräche“

 

Jürgen Liminski:

Gefahr vom Bosporus

 

Prof. Dr. Hubert Gindert:

Bereit zur Selbstunterwerfung?

 

Simon Jacob und Daniela Hofmann:

Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland e.V.

 

 

Aktuell: Dezember 2016

prof dr hubert gindert

Liebe Leser,

 

die Geburt Christi schlägt das Tor auf, das über Tod und Auferstehung zum ewigen Leben bei Gott führt. Weihnachten ist keine Idylle. Die Kirche hat schon zwei Tage danach den ersten Märtyrer Stephanus auf den Kalender gesetzt. Mit Bedacht! Stephanus war Diakon und Chef der Jerusalemer-Caritas. Er machte deutlich, dass es der Kirche um mehr als soziale Gerechtigkeit geht. Als Stephanus den Juden die Leviten verlas und ausrief: „Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes sitzen“, (Apg 7,56) äußerte er unmissverständlich, wo die Hoffnung der Menschen zu finden ist. Das war sein Todesurteil.

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Glaubenszeugnis

 

Wilhelm Engel: „Ich glaube nicht an den Endsieg.“

 

Wer Geschichte nicht kennt, lässt sich von Pseudohistorikern und Ideologen leicht vorgaukeln, alle Deutschen wären begeisterte Nationalsozialisten gewesen. In Wahrheit war jedoch eher das Gegenteil der Fall. In den revolutionären Unruhen nach dem 1. Weltkrieg bis zur Machtergreifung Hitlers 1933 kämpften beispielsweise die christlichen Gewerkschafter an der Seite vieler Priester für die christliche Soziallehre und gleichzeitig gegen kommunistische und nationalsozialistische Unterdrückung. Bei den bürgerkriegsähnlichen Wahlkämpfen gerieten die Christlichen Metaller und Zentrumsanhänger immer wieder zwischen die Fronten. Ein Beispiel hierfür ist das Leben des christlichen Gewerkschafts-Sekretärs Wilhelm Engel aus Bochum.

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